Kennedy vor Weltversammlung: Raus aus der WHO!

Auch der Gesundheitsminister der USA, Robert F. Kennedy Jr., hatte seinen Auftritt vor der WHO-Generalversammlung. Während die anderen Spitzenpolitiker im üblichen Selbstlob die Genfer UN-Sonderorganisation bejubelten, nahm Kennedy die WHO beispiellos auseinander. Sie habe einen "zerstörerischen Einfluss", sei durchzogen von Interessenkonflikten und politischer Einflussnahme. Nur ein Austritt sei die Lösung.

Kennedy rief die Mitgliedstaaten auf, sich den USA anzuschließen und auszutreten. Dann könne man neue globale Gesundheitsorganisationen gründen, die auch wirklich mit Gesundheit zu tun haben. Der Rückzug der USA soll die anderen Länder aufwecken, so Kennedy.

Und wenn man ihm glauben schenken will, dann werden die USA nicht die letzten sein, die austreten werden: "Wir sind schon in Kontakt mit gleichgesinnten Ländern gewesen und ermutigen andere zu erwägen, sich uns anzuschließen".

In seiner Videobotschaft kritisierte Kennedy weiters den Einfluss der Pharma-Branche, Chinas und unwissenschaftlicher Gender-Ideologie:
"Die WHO steckt in aufgeblähter Bürokratie, fest verwurzelten Paradigmen, Interessenkonflikten und internationaler Machtpolitik fest". Sein Land setze sich hingegen für internationale Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich, frei "von der Zwangsjacke politischer Einmischung durch zerstörerische Einflüsse" ein. 
Der Kurs der WHO sei zu oft von den "Interessen der Medizin-Wirtschaft" beeinflusst: "Wir müssen nicht unter den Grenzen einer todgeweihten WHO leiden. Lassen Sie uns neue Institutionen gründen oder die bestehenden Institutionen verändern, sodass sie schlank, effizient, transparent und rechenschaftspflichtig sind."

Zum Pandemievertrag sagte der Minister, dass dieser Pakt "alle Fehlfunktionen bei der Pandemie-Reaktion der WHO verfestigen" werde.

Auf X teilte Kennedy seine Rede und kommentierte sie:

Wie viele traditionelle Institutionen ist auch die WHO in aufgeblähter Bürokratie, festgefahrenen Paradigmen, Interessenkonflikten und internationalem Machtgehabe verstrickt. Während die USA historisch den Löwenanteil der Finanzierung der Organisation übernommen haben, üben andere Länder wie China unangemessenen Einfluss auf ihre Arbeit aus, und zwar auf eine Weise, die ihren eigenen Interessen dient und nicht unbedingt den Interessen der Weltöffentlichkeit. Die globale Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich ist für Präsident Trump und mich nach wie vor von entscheidender Bedeutung, funktioniert aber unter der WHO nicht besonders gut, wie die Misserfolge in der COVID-Ära zeigen. Ich fordere die Gesundheitsminister der Welt und die WHO dringend auf, unseren Austritt aus der Organisation als Weckruf zu begreifen.

Die USA sind am (=auf dem) Papier noch Mitglied in der WHO, nehmen aber nicht mehr an der Versammlung teil und arbeiten gerade am Austritt aus der UN-Sonderorganisation.

Quelle:
https://tkp.at/2025/05/21/kennedy-vor-weltversammlung-raus-aus-der-who/


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
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Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025