Sparmaßnahmen bei der WHO

Die WHO versucht noch immer mit dem geplanten WHO-Austritt der USA, dem größten Geber der UN-Sonderorganisation umzugehen. Ein relevanter Aspekt dabei ist der der Kosteneinsparung.

So machte die WHO Mitarbeitern, die im Juni 55 Jahre alt  oder älter sind, ein Angebot:
Vier Monatsgehälter und der freiwillige Ruhestand ab dem 15. Juli 2025.

Das entsprechende Memo, das unter WHO-Mitarbeitern verteilt wurde, erklärt den Schritt explizit als Folge der Austrittspläne der USA. Damit seien finanzielle Auswirkungen zu erwarten, die die Überprüfung von Kosteneinsparungen notwendig machten.

Trump hat das Austrittsverfahren der USA im Januar 2025 eingeleitet. Das Verfahren läuft 12 Monate, ein endgültiger Austritt und damit ein schwerster Schlag gegen die WHO wird also noch einige Monate dauern. Trotzdem bereitet man sich offenbar intensiv bereits darauf vor.

Die WHO, die in der Regel etwa ein Fünftel ihrer jährlichen Gesamtmittel aus den USA erhält, ist seit der Ankündigung des Rückzugs durch Präsident Donald Trump gezwungen, einen Einstellungsstopp zu verhängen und Haushaltskürzungen vorzunehmen.

Die USA finanzierten 75% des WHO-Programms zur Bekämpfung von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten und stellten mehr als die Hälfte der Beiträge zur Bekämpfung von Tuberkulose in der Haushaltsperiode 2024-25 der Organisation.

Auch ein Labor-Netzwerk der WHO mit über 700 Laboren u.a. für die Pandemievorbereitung steht vor dem Kollaps.

Das Netz ist vom Zusammenbruch bedroht, wenn keine alternative Finanzierung gefunden wird“, sagte Margaret Harris, eine Sprecherin der WHO.

Diese Informationen sind den folgenden Quellen entnommen und wurden redaktionell stark gekürzt.
https://tkp.at/2025/03/08/who-bittet-mitarbeiter-um-fruehpension/
https://tkp.at/2025/02/27/netzwerk-an-who-laboren-steht-vor-kollaps/


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025