NATO mischte bei Covid-Zensur mit

Die NATO als Schattenregierung: Das gab bereits die niederländische Regierung bezüglich der sogenannten "Resilienzziele" zu. Nun bestätigt die britische Regierung ein weiteres Mal die NATO als Kraft im Hintergrund: Diesmal bei der Covid-Zensur.

Die Journalistin Sonja Elijah konnte über eine Anfrage via Informationsfreiheitsgesetz an das britische Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie (DSIT) eine wertvolle Information ausgraben. Elijah schrieb im Juli an das Ministerium:

Gemäß dem Freedom of Information Act 2000 beantrage ich Zugang zu allen aufgezeichneten Informationen, die vom DSIT verwahrt werden, bezüglich Anweisungen, Leitlinien oder Kommunikationen, die von NATO oder seinem Strategic Communications Centre of Excellence (StratCom COE) erhalten wurden, betreffend Bemühungen zur Bekämpfung von Impfstoff-Desinformation während der COVID-19-Pandemie (2020–2023). Dies umfasst, ist aber nicht beschränkt auf, E-Mails, Memoranden, Berichte oder Protokolle von Treffen zwischen dem Department for Culture, Media and Sport und NATO/StratCom COE zu Strategien zur Bekämpfung impfbezogener Fehlinformationen oder Desinformationen, wie etwa Behauptungen zur Sicherheit und Wirksamkeit von Impfstoffen.

Ende August kam dann die Antwort des Ministeriums: So gestand das Ministerium, dass die NATO eine entscheidende Rolle in der Covid-Zensur gespielt hat. Die Regierung verweigert aber genauere Auskunft: "Wir können bestätigen, dass das Department for Science, Innovation and Technology (das Department) Informationen im Umfang Ihrer Anfrage besitzt. Allerdings halten wir diese Informationen vollständig zurück (…)"

Die Antwort ist zwar wenig ertragreich hinsichtlich der Inhalte der NATO-Involvierung, aber sie ist ein weiterer Beleg, dass Covid eine militärische Operation (bzw. Übung) gewesen ist. (…)

Die Journalistin fasst die Erkenntnis so zusammen:

Zwischen 2021 und 2023 überwachte die Counter Disinformation Unit (CDU) – eingebettet in das Wissenschaftsministerium– britische Abgeordnete, Journalisten, Professoren und normale Bürger auf ‚Impfskepsis‘ und meldete Inhalte an Social-Media-Giganten zur Löschung. Über 20 FOI-Anfragen von Big Brother Watch bestätigten dies: Die 77. Brigade erstellte ‚Desinformationsberichte‘ über britische Zivilisten; private KI-Firmen erhielten Millionenbeträge dafür, Petitionen und Tweets zu scannen. Und nun hat DSIT schriftlich bestätigt, dass die NATO Teil dieses Apparats war – weigert sich jedoch, offenzulegen, was besprochen wurde.

Dass die NATO direkt in die nationale Politik eingreift, ist auch auf anderer Ebene schon belegt. So müssen NATO-Mitgliedstaaten (ebenso wie EU-Länder) geheime "Resilienzziele" umsetzen – TKP hat berichtet. Elijah erinnert daran, wie das "Strategische Kommunikationszentrum der NATO in Riga und Lettland Psychologie in Kriegsführung verwandelt hat. Darin wurde der Bericht 'Inoculation Theory and Misinformation' (Impftheorie und Fehlinformation) der NATO hervorgehoben, in dem Impfskepsis wie ein Virus behandelt wird, der einer vorbeugenden Behandlung bedarf. Dabei ‚erzogen‘ ‚Spiele‘ wie ‚Bad News‘ und ‚Go Viral!‘, die von der NATO unterstützten Wissenschaftlern entwickelt und stillschweigend vom britischen Kabinettsamt und der WHO finanziert wurden, die Nutzer dazu, ‚Impfgegner‘-Behauptungen zu erkennen und abzulehnen."

Übernommen und mit einigen Kürzungen versehen aus:
https://tkp.at/2025/11/01/nato-mischte-bei-covid-zensur-mit/


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025