WHO Versammlung verabschiedet „Globalen Aktionsplan zu Klimawandel und Gesundheit für 2025–2028“

Der WHO ist bei der eben zu Ende gehenden Welt-Gesundheits-Versammlung ein weiterer Coup gelungen. Sie versucht schon länger ihre Kontrolle über Gesundheit auf die Klimapolitik auszuweiten.

Zugrunde liegt offenbar ein faktenwidriger und allen wissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechender Glaube, dass Kälte gesünder ist als Wärme. Dabei ist ganz klar nachgewiesen, dass insgesamt die durch Kälte verursachten Todesfälle zehn Mal häufiger sind als die durch Hitze. In der Resolution ist die Rede davon, "die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels anzugehen und die Gesundheitssysteme als Teil der Klimaschutzlösung zu positionieren".
Dabei geht es jedoch nicht um die Reduktion der Todesfälle und Erkrankungen, die durch Kälte verursacht werden, sondern darum, "klimaresistente, kohlenstoffarme Gesundheitssysteme zu entwickeln". 
Dazu gibt es laut P. Mayer einige Gegenargumente: (hier von Mogelpackung zusammengefasst)

  1. Die Reduktion von CO2 in der Luft ist eine Illusion, wie die Versuche von CO2-Speicherung zeigen.
  2. Falls sie aber gelänge, würde sie die landwirtschaftliche Nahrungsmittelproduktion vermindern, da weniger CO2 eine reduziertes Pflanzenwachstum verursacht.
  3. Der Umbau auf "kohlenstoffarme Gesundheitssysteme" durch Windparks und Solaranlagen bewirkt mehr Krankheit und Schädigung von Natur und Umwelt (nachzulesen in Mayer, Peter F. und Traude Schubert: Windkraft, 2025)
  4. Und abgesehen von alldem, stehen wir ohnehin vor einer Kleinen Eiszeit. Das bedeutet einerseits erheblich kältere Temperaturen und andererseits automatisch eine Reduzierung des CO2-Gehalts in der Luft. Denn die kälteren Ozeane nehmen mehr CO2 aus der Luft auf und geben umgekehrt weniger ab.

Gegen Ende der Resolution wird dann aber klar gesagt worum es wirklich geht, nämlich um die Ausweitung des politischen Einflusses der WHO als Proxy (ungefähr: Stellvertreter) für die Pharmaindustrie durch "Förderung der Führungsrolle [der WHO] im Gesundheitsbereich in der globalen Klimapolitik".

Hier ein Auszug aus der Pressemitteilung:

(Der Aktionsplan) soll einen strategischen Rahmen bieten, der den Mitgliedstaaten, dem WHO-Sekretariat und anderen Interessengruppen als Orientierung dient, um klimaresistente, kohlenstoffarme Gesundheitssysteme zu entwickeln, Überwachungs- und Frühwarnsysteme zu verbessern, gefährdete Bevölkerungsgruppen zu schützen und Gesundheit in die Klimapolitik und Finanzierungsmechanismen zu integrieren.
Aufbauend auf den Verpflichtungen, die auf früheren Konferenzen der Vertragsparteien (COP) eingegangen wurden, und den Ergebnissen der Sitzung des Exekutivrats im Februar 2025 unterstützt dieser Plan die Arbeit der WHO zur Förderung der Führungsrolle im Gesundheitsbereich in der globalen Klimapolitik und zur Koordinierung der Maßnahmen und der Umsetzung auf Länderebene. Mit der Unterstützung dieses globalen Aktionsplans bekräftigte die Versammlung, dass Klimaschutzmaßnahmen nicht nur eine Umweltpriorität, sondern auch eine strategische Gesundheitspriorität sind.
Einige Mitgliedstaaten würdigten zwar diese wichtigen Fortschritte, wiesen jedoch darauf hin, dass mehr Zeit und Dialog erforderlich sind, um einen Konsens über bestimmte Grundsätze und Formulierungen des Aktionsplans zu erzielen.

(Kommentar Mogelpackung: "Same procedure" wie beim Pandemievertrag. Kann uns das beruhigen?)

Quelle: Peter F. Mayer auf https://tkp.at/2025/05/28/who-versammlung-verabschiedet-globalen-aktionsplan-zu-klimawandel-und-gesundheit-fuer-2025-2028/


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025