Neue Strategie für globale Gesundheitssicherheit: Geld für Afrika

Die Global Foundation, (1998 von Australiern gegründete, gemeinnützige und überparteiliche internationale Organisation prominenter Bürger mit dem Ziel, das globale Gemeinwohl zu formen), die Impfallianz Gavi (Mitglieder u.a. WHO, Bill & Melinda Gates-Stiftung) haben den afrikanischen Staaten im Rahmen der "Neuen Strategie für globale Gesundheitssicherheit" Mittel in Höhe von mehreren Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt. Man wende sich direkt an afrikanische Nationen, weil der neue Pandemie-Vertrag der WHO und die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) „grandios gescheitert“ seien, urteilt die Biotech-Analystin Karen Kingston.

Dies hätten wir der unermüdlichen Arbeit von James Roguski und anderen zu verdanken. Roguski habe alle möglichen Ungereimtheiten bei den Verhandlungen aufgedeckt: Unter anderem mangelnde Transparenz bei der Bioüberwachung, Verstöße gegen nationale und internationale Gesetze, Menschenrechtsverletzungen oder die Möglichkeit zur Etablierung einer „Pandemie“-Industrie. (…)

Nun also will man auf direktem Weg in Afrika Einfluss zu nehmen.

Die Zusagen an afrikanische Nationen umfassen laut Kingston:

  • Die CDC (Center for disease control and prevention, Center für Krankheitsüberwachung und Vorbeugung) in Afrika erhielt von den USA und GAVI eine Milliarde Dollar für den African Vaccine Manufacturing Accelerator (Finanzhilfe für die Produktion von Impfstoffen)
  • Die USA kaufen medizinische Produkte von afrikanischen Herstellern, wie zum Beispiel HIV-Kits  – Afrika plant die Herstellung von 15 Millionen HIV-Kits bis 2025
  • Die Lieferung von Gesundheitsgütern im Wert von 700 Millionen Dollar für afrikanische Länder
  • Project Last Mile, um eine bessere Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen zu gewährleisten
  • Impfstoffspenden aus den Vereinigten Staaten
  • Einflussnahme der USA auf die Weltbank, um „eine koordinierte und rechtzeitige Finanzierung im Falle einer Pandemie zu ermöglichen“.

Biden schloss seine Erklärung mit der Feststellung:

Wir stehen an einem Wendepunkt in der Geschichte, an dem die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, den Verlauf unserer Zukunft für die nächsten Jahrzehnte bestimmen werden.

Und Karen Kingston hatte eine Warnung für die afrikanischen Nationen parat: „Ein bekanntes Sprichwort aus Washington DC lautet: "Wenn du nicht am Tisch sitzt, dann stehst du wahrscheinlich auf der Speisekarte."

Quelle:
https://transition-news.org/neue-strategie-fur-globale-gesundheitssicherheit,  21. April 2024

Dieser Text wurde der o.a. Quelle entnommen, stark gekürzt und leicht redaktionell bearbeitet


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
Das Buch ist erschienen beim Massel Verlag [LINK]
Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025