Die nächste Verhandlungsrunde zum Pandemievertrag steht vor der Tür

Das Bundesgesundheitsministerium war am Mittwoch, dem 02.04.2025 Gastgeber für ein Treffen des   in Berlin tagenden, so genannten "WHO-Hubs" (Hub = Knotenpunkt, Nabe, Zentrum), bei dem es um eine Bestandsaufnahme nach dem Austritt der USA ging. Am kommenden Montag soll dann die voraussichtlich letzte Verhandlungsrunde um den Pandemievertrag beginnen.

Was wurde beim Treffen des WHO-Hubs besprochen und vereinbart?

Weil US-Präsident Donald Trump gleich nach seinem Amtsantritt den Rückzug der USA aus der WHO erklärt hatte, sah man deren finanzielle Stabilität und die multilaterale Zusammenarbeit bedroht. Der WHO-Generaldirektor, Tedros Adhanom Ghebreyesus, warf den USA die "Vernichtung der globalen Gesundheitsarchitektur" vor. Bisher seien 50 Länder davon betroffen. Programme zur Bekämpfung von HIV, Tuberkulose, Malaria, Impfungen, Polio sowie gesundheitlichen und humanitären Notfällen seien beeinträchtigt.

Und obwohl der Exekutivrat das Budget für die Jahre 2026 und 2027 bereits im Februar um 400 Millionen auf 4,9 Milliarden Dollar zusammengestrichen hätte, fehlten der WHO allein in diesem Jahr 600 Millionen Dollar. Mit weiteren Kürzungen auf 4,2 Milliarden Dollar sei zu rechnen, da sich die Aussichten in den vergangenen Wochen weiter verschlechtert hätten. In Berlin sprach er daher auch davon, dass es strukturelle Veränderungen und Entlassungen geben werde. Auch deshalb sei Deutschlands Unterstützung nach dem Austritt der USA wichtiger denn je.
Karl Lauterbach erwies sich hier als "wahrer Freund in der Not" und überreichte Ghebreyesus einen Scheck über 2 Millionen Euro. Damit summiert sich nach einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums der deutsche Beitrag auf 317 Millionen Dollar für 2024/2025. Deutschland gehört damit zu den 5 größten Geldgebern der WHO.
Und das ist nicht verwunderlich, hält Lauterbach die WHO doch für "unverzichtbar" und "auch für das deutsche Gesundheitswesen für zentral". Im Hinblick auf den anstehenden Regierungswechsel zeigte er sich in dieser Frage ebenfalls zuversichtlich.

Ghebreyesus will darüber hinaus die Krise zur Umgestaltung nutzen. Neben ihrem ursprünglichen Gründungszweck  (Unterstützung der Mitgliedsländer bei der Stärkung ihrer Gesundheitssysteme) solle die WHO unabhängiger und mit Befugnissen ausgestattet werden. Auch die frühe Entdeckung von Anzeichen globaler Bedrohungen, auf die man gemeinsam reagieren müsse, sei Teil der Aufgabe. Das allerdings ist nichts Neues, sind diese Fragen doch umstrittener Bestandteil des geplanten Pandemievertrags, der ab Montag wieder verhandelt wird. Auf der nächsten Weltgesundheitsversammlung im Mai soll der Vertrag dann verabschiedet werden.

Bereits in mehreren Verhandlungsrunden wurde keine Einigkeit erzielt. Zu den Kritikern von Pandemieabkommen und Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) gehörten neben den USA auch Großbritannien, die Slowakei, die Niederlande der Iran und Costa Rica. Argentinien hat am 05.02.2025 formell den Austritt eingereicht.

Dieser Text wurde inhaltlich weitgehend aus der folgenden Quelle übernommen und mit einigen redaktionellen Änderungen versehen: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/lauterbach-who-steht-vor-einer-der-groessten-herausforderungen-seit-ihrer-gruendung-a5094130.html

Wer die o.g. Vorschriften und Abkommen ebenfalls für kritisch / verzichtbar hält, kann sich noch einer Petition anschließen, die von Citizen Go veranstaltet wird: 
https://citizengo.org/de/fr/14775-beenden-wir-die-gesundheitsdiktatur-der-who---wehren-sie-sich-jetzt--indem-sie-diese-dringende-petition-unterzeichnen-


Buchtipp: Vereinnahmte Wissenschaft

eine Rezension von Norbert Häring

Schon jetzt ist absehbar, dass sein Beitrag zur Aufarbeitung der Corona-Zeit größer sein wird als der der Enquete-Kommission. Denn die Protokolle zeigen sehr deutlich, dass nicht einfach Fehler gemacht wurden. Vielmehr wussten die zuständigen Wissenschaftler beim RKI frühzeitig und gut Bescheid darüber, dass es keine Belege über den Nutzen von Atemschutzmasken als Schutzmaßnahme für die breite Bevölkerung gab, dass die Übersterblichkeit gering und die Gefahr für Menschen jüngeren und mittleren Alters sehr gering war – letztlich also, dass es keine Rechtfertigung für einen generellen Lockdown gab. Sie wussten, dass Kinder keine wichtige Ansteckungsquelle waren und hielten nichts von generellen Schulschließungen. Auch von schweren Nebenwirkungen der mRNA-Behandlungen wussten sie frühzeitig.

Quelle Norbert Häring [LINK]
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Quelle: Bastian Barucker, 15.07.2025